Montag, 15. August 2016

Kamera-Torte

Hallo meine Lieben,

vor langer Zeit hatte meine Cousine Geburtstag und wir waren abends zum gemütlichen Zusammensitzen eingeladen. Eigentlich bringe ich ja immer Torten, Cupcakes, Kekse oder irgendwas anderes zum Naschen mit. Diesmal war das gar nicht so einfach, denn meine Cousine mag keine Torten. Ihr fragt Euch sicherlich, wie sowas geht... Es ist mir auch unbegreiflich, wie man keine Torten mögen kann, aber zum Geburtstag ihrer Tochter im letzten Jahr hat sie ein StückCHEN ihrer/meiner Torte gegessen und hat mich dafür sogar gelobt. Das war wirklich eine ziemlich einmalige Angelegenheit ;)
Jaaaaa, liebes Cousinchen, DAS habe ich mir gemerkt ;)

Also dachte ich mir, dass ich ihr eine Torte mitbringe - auch wenn wir erst zum Abend dort waren. Als ich ihr unser "Geschenk" zeigen wollte, fragte sie schon skeptisch "Torte?!" und sah wirklich nicht begeistert aus. Ich beruhigte sie und meinte, dass es ja eher um die Optik ginge und essen können ja andere... Als ich den Karton öffnete war die Freude wohl doch recht groß :D 
Sie ist leidenschaftliche Hobbyfotografin und ich habe mich vorher nach ihrer Kamera erkundigt, um sie so echt wie möglich nachzumodellieren. Und daraus wurde dann diese Kamera-Torte:


Zunächst habe ich einen "Wunderkuchen" in einer 26er-Springform gebacken. Damit der Kuchen auch hoch genug wird, habe ich das ursprüngliche Rezept mit 1,5 multipliziert. Meine unten stehenden Zutatenangaben sind bereits die erhöhte Menge und Ihr könnt diese direkt so verwenden. Den Kuchen könnt Ihr bereits einen Tag vor dem Zusammenbauen backen.
Ebenso einen Tag davor (also am gleich Tag wie den Kuchen), könnt Ihr die Ganache zubereiten.


Zutaten Teig:

6 Eier
300ml Vanille-Joghurt
300ml Sonnenblumenöl
450g Mehl
1 Pck. Backpulver


Zubereitung Teig:

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Eier und Zucker schaumig schlagen
  3. Abwechselnd den Joghurt und das Öl unter die Masse rühren.
  4. Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die Masse rühren.
  5. Teig in die Springform füllen und ca. 40-45 Minuten backen. Immer mal wieder die Stäbchenprobe machen.

Zutaten Ganache:

200ml Sahne
300g Zartbitterschokolade


Zubereitung Ganache:

  1. Schokolade klein hacken bzw. in kleine Rippchen brechen.
  2. Sahne kurz in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und gehackte Schokolade hinzugeben.
  3. Nach etwa 5 Minuten alles gut verrühren, abdecken und kühl stellen, aber am besten nicht in den Kühlschrank, sondern in einen kühlen Raum (z.B. Keller oä).


Zubereitung Torte:

Nun geht's an die eigentliche Torte. Ich habe mir Bilder der Kamera ausgedruckt (Ansicht von oben, vorne, hinten und seitlich). So kann ich die Modellierungen jeder beliebigen Seite originalgetreu nachmodellieren und vergesse keinen Knopf oder andere wichtige Details.
Ihr löst den Kuchen aus der Springform und schneiden ihn zweimal durch, sodass ihr einen breiten "Balken" aus der Mitte erhaltet. Diesen schneidet Ihr euch anhand der Ausdrucke zu. Ich habe an den Seiten etwas abgeschnitten, und habe die Wölbungen etc. mit draufgesetzt bzw. rausgeschnitten.
Aus dem Kuchenrest habe ich mir Kreise mit Dessertdingen ausgestochen, die das Objektiv darstellen sollen.


Nun habe ich alles mit Ganache eingestrichen - Kamera und Objektiv jeweils einzeln und dann ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.



Danach habe ich alles erneut (ordentlich und glatt) mit Ganache eingestrichen, damit man hinterher im Fondant keine Dellen durchblinzeln sieht. Und wieder ca. 30 Minuten kühlen.
Jetzt kommt schwarzer Fondant ins Spiel. Diesen knetet Ihr zunächst sorgfältig durch, das kann mehrere Minuten dauern. Ich habe übrigens 500g genommen, konnte aber viel wegschneiden, sodass ich nicht alles benötigte.

Nach dem Durchkneten deckt Ihr den Kamera-Body und das Objektiv wieder einzeln ein. Dann habe ich beide Teile mit vielen kleinen Details (Knöpfe, Display, Einstellungs-Rad, Auslöser, Aufschriften etc.) versehen und ganz zum Schluss das Objektiv mit Hilfe von ganz wenig Wasser an den Kamera-Body angeklebt. Die weißen Aufschriften habe ich mit weißer Pastenfarbe und einem ganz feinen Pinsel aufgetragen. Die dem Original entsprechenden silbernen Metallknöpfe habe ich zunächst aus schwarzem Fondant hergestellt und dann mit silberner Puderfarbe abgepudert, das ging wirklich sehr gut.
Und dann war ich eigentlich schon fertig.
Jetzt stellt Ihr die Torte einfach bis zum Servieren in den Kühlschrank.





Tipps & Tricks:

  • Wenn der Kuchen beim Backen bereits eine braune Oberfläche hat, aber noch gar nicht durchgebacken ist, dann decke ich ihn immer mit Alufolie ab und backe ihn so weiter.
  • Die Pastenfarbe könnt Ihr euch mit einem Tropfen Alkohol bzw. Wasser etwas flüssiger machen, damit Ihr damit auf der Torte malen könnt. Da der Alkohol schnell verfliegt, trocknet diese Variante schneller als die mit Wasser.
  • Falls Ihr auch Metallknöpfe an eurer Original-Kamera habt, dann nehmt dafür weißen statt schwarzen Fondant und malt diesen dann mit silberner Puderfarbe an, das wird dann noch etwas heller.




Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Steffi





Montag, 25. Juli 2016

Babybett-Torte

Hallo meine Lieben,

eine neue Torten-Anleitung steht an :)
Diesmal eine aufwendigere Torte, die sich aber totaaaaal gelohnt hat.
In meiner Schwangerschaft 2014 wurde ich von meiner lieben Freundin Melly und anderen lieben Menschen mit einer tollen Babyparty überrascht, worüber ich mich heute immer noch freue. Nach einiger Zeit erfuhr ich, dass auch Melly ein Baby erwartete und was liegt da näher als mich für meine Babyparty zu revanchieren?! Gedacht, getan. Ich habe dann mit ihrer Schwester und anderen Freunden und Verwandten eine Babyparty für sie organisiert, für die ich natürlich die Torte sponsern wollte; denn niemand futtert mehr meiner Torten als Melly ;) Und genau vor einem Jahr war es dann endlich soweit.
Rausgekommen ist dieses süße Babybett:



Zutaten Kuchenböden (diesen Teig müsst Ihr 3x zubereiten):

3 Eier
1 Prise Salz
100g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
50g Mehl
65g Speisestärke
1 Pck. Backpulver
Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe)
1 Btl. Zitronenschale (zB. Dr. Oetker)

Zubereitung Kuchenböden (3x):

  1. Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Reckeckigen Backrahmen (ca. 26x20cm) mit Backpapier auslegen und auf ein Backblech stellen.
  2. Eier, Salz, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren, dies kann einige Minuten dauern. Hier kann man auch schon die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Ich habe mehr bzw weniger Farbe hinzugegeben, damit ein Ombré-Look entsteht.
  3. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und über die Eiermasse sieben. Zitronenschale hinzufügen und alles kurz unterheben.
  4. Teig in den vorbereiteten Backrahmen füllen und ca 25 Minuten backen, Stäbchenprobe machen! Boden abkühlen lassen und aus dem Rahmen lösen.

Zutaten Ganache:

300ml Sachlagsahne
300g Kinderschokolade
150g Vollmilchschokolade

Zubereitung Ganache:

  1. Schokoalde in Rippchen brechen oder klein hacken.
  2. Schlagsahne aufkochen und über die Schokolade gießen, kurz stehen lassen.
  3. Nach ca 5 Minuten umrühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist und sich alles gut verbunden hat.
  4. Abgedeckt bei Zimmertemperatur auskühlen lassen, am besten über Nacht.

Zubereitung Torte:

  1. Untersten (bei mir der hellste) Boden auf eine Tortenplatte legen und ringsherum Backpapierstreifen unter den Boden legen, damit die Tortenplatte sauber bleibt.
  2. Den Backrahmen wieder um den Boden stellen und einen guten Klecks der Ganache auf den Tortenboden geben und verteilen. Sollte die Ganache zu fest sein, mit viel Geduld, wenig Watt und immer wieder wenigen Sekunden in der Mikrowelle leicht erwärmen, zwischendurch immer wieder umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  3. Zweiten Tortenboden oben drauflegen und wieder einen guten Klecks Ganache darauf verteilen.
  4. Dritten Boden oben drauflegen und eben einen guten Klecks Ganache darauf verteilen.
  5. Für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  6. Danach Backrahmen entfernen und die gesamte Torte mit Ganache einstreichen. Wieder 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Evtl. ein zweites Mal mit Ganache einstreichen, kühlen.
  7. Mit Fondant überziehen und dekorieren.


Dekoration:

  • Ich habe die Bettgitter sowie Kopf- und Fußende einige Tage zuvor aus Blütenpaste hergestellt, damit sie gut durchtrocknen konnten. Hierfür hatte ich keine richtige Vorlage, sondern habe sie anhand der Größe meiner geplanten Torte zugeschnitten. Rollt sie nicht zu dünn aus, damit Ihr noch etwas Stabilität beim anbringen habt; meine Bettgitter waren
  • Ebenso habe ich ein-zwei Tage zuvor die anderen Dekoelemente (Schuhe, Spielzeug, "Baby"-Girlande) aus Modellierfondant (1 Teil Fondant & 1 Teil Blütenpaste) hergestellt, damit auch diese antrocknen konnten.
  • Außerdem habe ich die Tortenplatte mit Fondant überzogen und mit Hilfe einer Strukturrolle ein Muste eingeprägt, quasi wie ein Teppich, und dann erst den ersten Tortenboden nach o.g. Anleitung daraufgelegt.
  • Nach dem Eindecken der Torte habe ich einen kleinen Rüschen-Rand entlang der Torte angebracht, eine kleine Sternchen-Decke auf's Bett gelegt und dann die Bettteile mit etwas Ganache drangeklebt. Das war leider ziemlich kniffli und benötigt etwas Feingefühl.
  • Die Eckpfeiler habe ich dann aus Modellierfondant gerollt, mit Zuckerkleber an den Ecken befestigt und eine Kugel oben draufgeklebt.
  • Für die Baby-Girlande habe ich ein paar Schleifen mit Hilfe einer Silikonform modelliert.
  • Die vorbereiteten Dekoelemente habe ich vor dem Bett trapiert und noch mit etwas gelbem Zuckerguss "Melly's Babyparty" auf den Teppich geschrieben.






Eure Steffi






Montag, 18. Juli 2016

Raupe-Nimmersatt-Torte

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder eine Kindertorte für Euch. Unser Sohn wurde im vergangenen August 1 Jahr als und dafür habe ich mir überlegt, dass ich das Kuchenbuffet zum Thema "Die kleine Raupe Nimmersatt" anpasse. Er hat zur Taufe das Buch bekommen und ich mag die Geschichte auch sehr, deshalb habe ich das einfach verbunden und habe mich dazu entschlossen, eine Raupe Nimmersatt-Torte zu backen. Dazu gab es auch passende Kekse und eine selbstgebastelte Geburtstagsgirlande.
Aber nun zur kunterbunten Raupentorte :)
Ich habe die Böden der Torte in verschieden Grüntönen für den Raupenkörper eingefärbt und für den Kopf habe ich einen Boden in rot eingefärbt.


Zutaten Kuchenböden (dieses Rezept müsst Ihr 4x zubereiten):

3 Eier
100g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
50g Mehl
50g Speisestärke
1 TL Backpulver
1 Pck. Zitronenschale (zB. Dr. Oetker)
Lebensmittelfarbe (grün und rot, am besten Pastenfarbe)

Zubereitung Kuchenböden:

  1. Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 26er-Springform mit Backpapier auslegen, nicht fetten.
  2. Eier, Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen. Dies kann einige Minuten dauern.
  3. Hier könnt Ihr nun die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Für die unterschiedelichen Farbgebungen der grünen Böden habe ich mehr oder weniger Farbe je Boden hinzugegeben.
  4. Mehl, Speisestärke und Backpulver über die Eimasse sieben und kurz unterheben.
  5. Teig in die vorbereitete Springform geben und ca. 20-25 Minuten backen, Stäbchenprobe machen!
  6. Abkühlen lassen, Boden aus der Form lösen und 3 weitere Böden zubereiten.

Zutaten Ganache (diese müsst Ihr nur 1x zubereiten):

600g weiße Schokolade
200ml Schlagsahne

Zubereitung Ganache:

  1. Schokolade in Rippchen brechen oder klein hacken.
  2. Schlagsahne aufkochen und über die Schokolade gießen.
  3. 5 Minuten stehenlassen, dann durchrühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen und alles gut verbunden ist.
  4. Über Nacht bei Zimmertemperatur abgedeckt abkühlen lassen.

Zubereitung Torte:

  1. Den untersten Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und ringsherum Backpapierstreifen unter die Torte legen, damit die Tortenplatte sauber bleibt.
  2. Einen Tortenring um den Boden stellen und einen Klecks Ganache auf den Boden geben und verteilen. Sollte die Ganache zu fest zum Streichen sein, dann kann man sie mit viel Geduld ganz vorsichtig in kurzen Intervallen in der Mikrowelle erwärmen; immer wieder durchrühren.
  3. Den zweiten Boden oben drauflegen, wieder einen Klecks Ganache darauf verteilen, bis alle Böden verarbeitet sind. 
  4. Torte mit Tortenring mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  5. Danach Tortenring entfernen, die gesamte Torte mit Ganache einstreichen und wieder für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  6. Danach die Torte mit Fondant eindecken und dekorieren. Ich habe aus Modelierfondant (1 Teil Fondant & 1 Teil Blütenpaste) eine Sonne und eine kleine Raupe modelliert und mit Holzspießen versehen, damit ich die Modellierungen in die Torte stecken konnte. Außerdem habe ich noch viele kleine bunte Kreise und den Namen aus Fondant ausgestochen und mit Zuckerkleber auf die Torte geklebt.
  7. Bis zum Servieren am besten im Kühlschrank lagern.



Eure Steffi






Montag, 11. Juli 2016

Raupe Nimmersatt-Kekse

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder eine Keks-Anleitung für Euch. Wie einige von Euch wissen, haben wir im August den ersten Geburtstag unseres Sohnes gefeiert und obwohl ich eigentlich gar kein Fan von Motto-Parties bin, habe ich mir für's Backen doch ein Thema überlegt. Da Jonas zur Taufe das Buch und eine kleine Holzraupe von "der kleinen Raupe Nimmersatt" geschenkt bekommen hat, dachte ich mir, kann man dort anknüpfen. Und so entstand die Idee zu diesen süßen durchgefutterten Keksen.
Aber nicht nur diese habe ich gebacken; es gab auch eine kunterbunte Raupe Nimmersatt-Torte und sogar eine Geburtstagsgirlande habe ich gebastelt.



Zutaten Keksteig:

250g Butter
250g Zucker
2 Eier
2TL Vanilleextrakt (oder Vanilleschote etc)
500g Weizenmehl

Ausstecher rechteckig
Ausstecker rund, klein
Ausstecher rund, groß

Zubereitung Keksteig:

  1. Butter und Zucker schaumig rühren.
  2. Eier und Vanilleextrakt verquirlen und unter die Buttermasse rühren.
  3. Mehl unter die Buttermasse kneten. In Klarsichtfolie einwickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank erkalten lassen.
  4. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (ca 165°C Umluft) vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Kekseteig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und Rechtecke ausstechen.
  6. Dann stecht Ihr ein kleines Loch aus, durch das sich die Raupe durchgefressen hat. Ich habe noch einige große Kreise zusätzlich ausgestochen.
  7. Kekse auf das vorbereitete Backblech legen und ca 10-15 Minuten backen. Aus dem Backofen holen und erkalten lassen.


Zutaten Dekoration:

250 g Puderzucker
einige Spritzer Zitronensaft
verschiedene Lebensmittelfarben (hier: grün, gelb, orange, rot, dunkelblau, schwarz)
einige Spritzbeutel & kleine Lochtüllen

Fondant für die großen Kreis-Kekse (rot und grün)

Zubereitung Dekoration:

  1. Nach und nach etwas Zitronensaft unter den Puderzucker rühren. Davon gebt Ihr so viel hinzu, bis Ihr eine spritzfähige Konsistenz erhaltet. Für die Konturen sollte der Guss etwas fester sein. Für die Innenflächen könnt Ihr ihn dann noch minimal flüssiger machen.
  2. Den Guss in so viele Portionen aufteilen, wie Ihr Farben benötigt. Bedenkt, dass Ihr auch weiß für den Untergrund benötigt.
  3. Guss einfärben und in einen Spritzbeutel mit Tülle füllen.
  4. Ich habe zunächst die eckigen Kekse mit weißem Guss umrandet und dann mit etwas flüssigerem weißen Guss "ausgemalt". Diese dann zum Trocknen zur Seite legen.
  5. Nach dem Trocknen malt Ihr Euch die Umrandungen in der jeweiligen Farbe für's jeweilige Obst und malt diese dann ebenfalls wieder aus, evtl malt Ihr oben noch einen Stiel dran und lasst die Kekse wieder trocknen.
  6. Nach dem VOLLSTÄNDIGEN Trocknen, könnt Ihr sie eine Weile zB. in luftdichten Gläsern aufbewahren.
  7. Für die großen Kekskreise habe ich mir grünen Fondant in verschiedenen Tönen zusammengeknetet und mit dem runden Keksausstecher gleichgroße Kreise ausgestochen, ebenfalls mit rotem Fondant.
  8. Dann die Kekse etwas mit übrigem Zuckerguss betreichen und die Fondantkreise daraufkleben, trocknen lassen und ebenfalls luftdicht ausfbewahren.


Eure Steffi






Montag, 4. Juli 2016

Quarkauflauf mit Kirschen


Hallo Ihr Lieben,

ein neues Rezept steht an.
Sobald der Sommer in Deutschland losgeht, suche ich immer wieder nach neuen Rezepten, die zum einen schnell gehen, aber auch zum anderen weder die Küche noch den Körper aufheizen. Also am besten schnelle Rezepte aus dem Kühlschrank. So war es schon früher zu Hause. Sobald sich das Wetter dauerhaft auf Höchsttemperaturen umstellte, gab es Salate, kalte am Vortag zubereitete Schnitzel, Grießsuppe usw. Aber auch Quarkauflauf gab es hin und wieder - und genau diesen möchte ich Euch heute präsentieren. Man kann ihn am Tag vorher zubereiten und am nächsten Tag gekühlt genießen, man kann ihn aber auch heiß direkt aus dem Backofen gebießen.





Zutaten Kirschsauce:


4 Eier
1 Prise Salz
180g Zucker
80g Butter
1 TL Vanillearoma
80g Weichweizengrieß
1 Pck. Backpulver
750g Magerquark


Zubereitung Kirschsauce:

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eier trennen und Eiweiß mit dem Salz zu sehr steifem Eischnee schlagen. Beiseite stellen.
  3. Butter und Zucker schaumig schlagen, nach und nach Eigelbe und Vanillearoma dazugeben.
  4. Quark hinzufügen und dann Grieß und Backpulver unterrühren.
  5. Eischnee vorsichtig mit dem Schneebesen oder Teigschaber unterheben, in eine gefettete Auflaufform füllen und ca. 50-60 Minuten backen. Die Backzeit hängt von Eurem Backofen ab, deshalb behaltet den Auflauf ab 45 Minuten Backzeit im Auge.


Zutaten Kirschsauce:

2 Gläser Schattenmorellen
3 EL Speisestärke
Zucker nach Belieben

Zubereitung Kirschsauce:

  1. Schattenmorellen mit dem Saft und dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen.
  2. Kurz bevor die Kirschen kochen, gebt Ihr die Speisestärkezum Andicken hinzu und lasst alles gut aufkochen. 
  3. Je nachdem wie dick Ihr die Sauce haben wollt, gebt Ihr nach und nach die Speisestärke hinzu.

Nun könnt Ihr den noch warmen oder am nächsten Tag durchgekühlten Quarkauflauf in Stücke schneiden und mit der Kirschsauce anrichten.
Lasst es Euch schmecken...

Ich liebe dieses Gericht!

Eure Steffi


Montag, 27. Juni 2016

Sprudelnde Badeherzen

Hallo meine Lieben,

wieder habe ich für Euch ein DIY-Rezept für Badebomben. Diesmal aber kleine Bömbchen in Herzform, wobei ich auch kleine Gugle ausprobiert habe, das funktioniert auch super.
Die Badebomben eignen sich natürlich auch diesmal sehr gut, um sie an liebe Freundinnen zu verschenken, die gerne etwas Wohltuendes für sich selbst mögen.
Ich habe die Herzchen in kleinen Cellophan-Beuteln verpackt, Schleife drum, fertig.


Zutaten:

250g Natron
125g Zitronensäure
40g Speisestärke
50g (Mager-)Milchpulver
65g Kakaobutter oder Kokosfett (z.B. Block von Palmin)
1 EL Körperöl (z.B. Jojoba)
1 EL Badeöl (am besten farbig)
Silikonformen (z.B. für Pralinen)


Zubereitung:

  1. Natron, Zitronensäure, Speisestärke und Milchpulver vermischen.
  2. Kakaobutter im Wasserbad schmelzen; Körperöl und Badeöl unterrühren.
  3. Trockene Zutaten mit der Öl-Mischung vermischen, evtl mit den Händen. Die Konsistenz sollte krümelig/sandig sein.
  4. Die Masse nun randvoll in die Silikonformen drücken und ca. 2 Tage offen trocknen lassen.
  5. Vorsichtig herauslosen und in Geschenktüten verpacken.
  6. Trocken und nicht zu warm lagern.
  7. Je nach Belieben 1, 2, 3... Herzchen mit ins Badewasser geben.


 Eure Steffi

Montag, 20. Juni 2016

Cupcakes mit Puderzucker-Butter-Frosting

Hallo meine Lieben,

ein neues Rezept steht auf meiner Agenda, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Ich wollte mal, neben meinem Frischkäse-Schoko-Frosting, ein neues Frosting für Cupcakes ausprobieren. Allerdings bin ich in Sachen Cupcake-Frosting sehr wählerisch, weil ich unter anderem absolut gar kein Buttercreme-Fan bin und diese so gut es geht vermeide. Mit meiner lieben Freundin Melly war ich vor laaaaanger Zeit mal in einem Berliner Cupcake-Café und dort haben wir Cupcakes gegessen, deren Frosting sooooooooo verdammt lecker war. Da ein guter Bäcker ja seine Rezepte nicht preisgibt, habe ich leider nur erfahren, dass es ein Puderzucker-Frosting war. Hmm… Das kann vieles bedeuten. Also habe ich mich mal an ein Puderzucker-Butter-Frosting gemacht, wobei der Puderzucker mengenmäßig im Vordergrund steht. Leider hat es nicht so geschmeckt, wie das in dem Café. Es war nicht das allerbeste Frosting, aber lecker war es trotzdem und auch trotz der Butter. Es hat etwas nach Butter geschmeckt, aber nicht penetrant, deshalb habe ich es gern gegessen. Melly meinte auch, dass es zwar ok ist, aber es einfach nicht an mein Frosting rankommt, welches ich sonst mache…

 

 

Zutaten Cupcakes:

80g Butter, Zimmertemperatur
240g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
240g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier, Zimmertemperatur
240ml Milch, lauwarm

 

Zubereitung Cupcakes:

  1. Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech einfetten ODER mit Muffinförmchen bestücken.
  2. Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz verrühren. Die Masse wird schnell krümelig bzw. sandig, dann ist sie genau richtig.
  3. Eier und Milch verrühren, während des Rührens in die Masse gießen und so lange verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.D
  4. en Teig mit Hilfe eines Eisportionierers oder zwei Löffeln ca. 2/3 in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen. Die Backzeit hängt von eurem Ofen ab, also immer schön im Auge behalten und an die Stäbchenprobe denken. Abkühlen lassen!

 

 

Zutaten Frosting:

350g Puderzucker
175g Butter
2 EL Wasser
evtl. 1 TL Aroma

 

Zubereitung Frosting:

  1. Butter sehr lange schaumig rühren. Wichtig ist, dass sie wirklich so lange geschlagen wird, bis sie weiß-cremig ist. Das kann einige Minuten dauern.
  2. Puderzucker, Wasser und Aroma hinzugeben und gut unterrühren.
  3. Frosting in einen Spritzbeutel mit beliebiger Tülle füllen und auf die abgekühlten spritzen. Ist das Frosting noch zu weich zum Aufspritzen, dann muss es vor dem Umfüllen in den Spritzbeutel kurz in den Kühlschrank.
  4. Nach Belieben dekorieren und bis zum servieren kühlstellen.

 

 

 

 

 

Eure Steffi