Samstag, 10. Dezember 2016

Vanillekipferl II

In der Weihnachtsbäckerei duftet es schon nach Vanille...
Deshalb stelle ich Euch heute ein klassisches Rezept für Vanillekipferl vor.
Da ich diese Kipferl bereits vor laaaanger Zeit gebacken habe, ist der Beitrag etwas spartanisch und nicht wirklich sehr bilderreich. Aber weil uns diese Vanillekipferl mindestens genauso gut geschmeckt haben, wie andere, muss ich euch das Rezept trotzdem zeigen...



Zutaten für den Knetteig:

250g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver
125g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
3 Eigelb (das Eiweiß könnt ihr für Makronen verwenden)
200g weiche Butter, auch gerne laktosefrei
125g gemahlene Mandeln

Zutaten Dekoration:

ca. 50g Puderzucker
1 Pck. Vanillinzucker


Zubereitung:

  1. Backblech mit Backpapier belegen; Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mehl und Backpulver vermischen.
  3. Zucker, Vanillinzucker, Eigelb, Butter, und Mandeln mit den Knethaken gut durchkneten.
  4. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verarbeiten.
  5. Bleistiftdicke Rollen formen und in 5cm lange Stücke schneiden.
  6. Zu Hörnchen formen, die Enden etwas ausdünnen und ca. 10 Minuten backen.
  7. Puderzucker und Vanillinzucker vermischen und etwa die Hälfte über die heißen Kipferl streuen.
  8. Nach dem Erkalten den Rest darüberstreuen, fertig!


Viel Spaß beim Nachbacken!
Eure Steffi

Sonntag, 4. Dezember 2016

Teebeutel-Orangen-Plätzchen

Hallo meine Lieben,

ich habe das erste Mal mein Keks-Grundrezept mit Orangenabrieb verfeinert - und was soll ich sagen?! Sie schmecken toll.
Und da ich nun schon öfter über die Bilder von Keksen in Teebeutel-Optik in diversen Zeitschriften gestolpert bin, habe ich mir gedacht, dass ich sie endlich mal selbst zubereite und diese Orangen-Kekse eigenen sich hervorragend dafür.
Auf jeden Fall ein kleiner Hingucker in der Kekstüte. Oder Ihr legt immer ein Teebeutel-Keks mit auf die Untertasse, wenn Ihr Euren Besuch verwöhnen wollt.
Ihr seht, die Möglichkeiten sind vielfältig :)
Aber probiert's doch am besten selbst mal aus.


Zutaten:

250g Butter, zimmerwarm
250g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier, zimmerwarm
3 Pck. Orangenschale (z.B. Dr. Oetker)
500g Weizenmehl

Kordel
Zettelchen mit süßen Botschaften

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dies kann einige Minuten dauern.
  2. Eier verquirlen und unter die Buttermasse rühren.
  3. Mehl und Orangenschale vermischen und unter die Butter-Ei-Masse kneten, dies müsst Ihr evtl mit den Händen machen.
  4. Teig in Klarsichtfolie einwickeln und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  5. Danach Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze (165°C Umluft) vorheizen; Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Kekseteig ganz kurz mit den Händen durchkneten und dann auf bemehlter Arbeitsfläche so dick ausrollen, wie später Eure Kekse dick sein sollen.
  7. Kekse ausstechen und nebeneinander auf das vorbereitete Backblech geben. Ihr stecht zunächst Rechtecke aus, bei denen Ihr die oberen beiden Ecken nach innen klapptoder abschneidet. Dazwischen stecht Ihr am besten mit einer Lochtülle ein kleines Loch aus, damit Ihr später einen Zettel am Faden hindurchziehen könnt.
  8. Die Kekse werden nun etwa 10-15 Minuten gebacken. Die Zeit variiert nach Ofen, Dicke und Anzahl der Kekse. Also am besten die Kekse im Auge behalten.
  9. Nach dem Backen kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen.
  10. Für die Deko habe ich die beiden Schokoladensorten separat geschmolzen, mit einem Pinsel auf die Kekse gestrichen und zum Aushärten auf Backpapier gelegt.



     Tipps & Tricks:

    • Je dicker der Teig ausgerollt wird, desto länger müssen die Kekse im Ofen bleiben und desto weniger Kekse bekommt Ihr insgesamt raus. 
    • Diese Orangenkekse eignen sich natürlich ebenfalls sehr gut, um sie mit einem Orangenguss (Puderzucker und Orangensaft vermischen) zu bestreichen. 
    • Statt Orange stelle ich mir auch Teesorten (zB Chai-Tee-Pulver) lecker vor.
    • Aber natürlich auch ganz klassische bunt verzierte Kekse eignen sich mit diesen Keksen gut.

     Eure Steffi


    Sonntag, 27. November 2016

    Schoko-Butterplätzchen

    Hallo meine Lieben,

    alle reden in der Weihnachtszeit immer von bunten verzierten Keksen mit Streuseln, Zuckerkugeln, Haselnüssen und vielem mehr. Diese habe ich Euch ja schon mal in meinem Keks-Grundrezept vorgestellt.
    Heute gibt es die Schoko-Variante. Ein Rezept für Schokokekse.
    Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich hier auf meinem Blog sehr wenig Rezepte mit Kakao habe. Also muss ich doch gleich mal die Weihnachtszeit ausnutzen und Schokokekse mit Kakao machen.



    Zutaten:

    250g Butter, zimmerwarm
    250g Zucker
    1 TL Vanillezucker
    2 Eier, zimmerwarm
    60g Backkakao
    450g Weizenmehl

    Zubereitung:

    1. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dies kann einige Minuten dauern.
    2. Eier verquirlen und unter die Buttermasse rühren.
    3. Mehl und Backkakao vermischen und unter die Butter-Ei-Masse kneten, dies müsst Ihr evtl mit den Händen machen.
    4. Teig in Klarsichtfolie einwickeln und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
    5. Danach Backofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze (165°C Umluft) vorheizen; Backblech mit Backpapier auslegen.
    6. Kekseteig ganz kurz mit den Händen durchkneten und dann auf bemehlter Arbeitsfläche so dick ausrollen, wie später Eure Kekse dick sein sollen.
    7. Kekse ausstechen und nebeneinander auf das vorbereitete Backblech geben.
    8. Die Kekse werden nun etwa 10-15 Minuten gebacken. Die Zeit variiert nach Ofen, Dicke und Anzahl der Kekse. Also am besten die Kekse im Auge behalten.
    9. Nach dem Backen kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen und nach Belieben dekorieren.


     Tipps & Tricks:

    • Je dicker der Teig ausgerollt wird, desto länger müssen die Kekse im Ofen bleiben und desto weniger Kekse bekommt Ihr insgesamt raus. 
    • Diese Schokokekse eignen sich natürlich sehr gut, um sie entweder mit einem Zuckerguss (Puderzucker und Zitronensaft vermischen) oder mit geschmolzener (weißer) Schokolade zu bestreichen. Ich habe in meinem Fall Zuckerguss mit flüssiger Lebensmittelfarbe eingefärbt und in die Stempelabdrücke gespritzt.
    • Aber natürlich auch ganz klassische bunt verzierte Kekse eignen sich mit diesen Keksen gut.


     Eure Steffi


    Montag, 15. August 2016

    Kamera-Torte

    Hallo meine Lieben,

    vor langer Zeit hatte meine Cousine Geburtstag und wir waren abends zum gemütlichen Zusammensitzen eingeladen. Eigentlich bringe ich ja immer Torten, Cupcakes, Kekse oder irgendwas anderes zum Naschen mit. Diesmal war das gar nicht so einfach, denn meine Cousine mag keine Torten. Ihr fragt Euch sicherlich, wie sowas geht... Es ist mir auch unbegreiflich, wie man keine Torten mögen kann, aber zum Geburtstag ihrer Tochter im letzten Jahr hat sie ein StückCHEN ihrer/meiner Torte gegessen und hat mich dafür sogar gelobt. Das war wirklich eine ziemlich einmalige Angelegenheit ;)
    Jaaaaa, liebes Cousinchen, DAS habe ich mir gemerkt ;)

    Also dachte ich mir, dass ich ihr eine Torte mitbringe - auch wenn wir erst zum Abend dort waren. Als ich ihr unser "Geschenk" zeigen wollte, fragte sie schon skeptisch "Torte?!" und sah wirklich nicht begeistert aus. Ich beruhigte sie und meinte, dass es ja eher um die Optik ginge und essen können ja andere... Als ich den Karton öffnete war die Freude wohl doch recht groß :D 
    Sie ist leidenschaftliche Hobbyfotografin und ich habe mich vorher nach ihrer Kamera erkundigt, um sie so echt wie möglich nachzumodellieren. Und daraus wurde dann diese Kamera-Torte:


    Zunächst habe ich einen "Wunderkuchen" in einer 26er-Springform gebacken. Damit der Kuchen auch hoch genug wird, habe ich das ursprüngliche Rezept mit 1,5 multipliziert. Meine unten stehenden Zutatenangaben sind bereits die erhöhte Menge und Ihr könnt diese direkt so verwenden. Den Kuchen könnt Ihr bereits einen Tag vor dem Zusammenbauen backen.
    Ebenso einen Tag davor (also am gleich Tag wie den Kuchen), könnt Ihr die Ganache zubereiten.


    Zutaten Teig:

    6 Eier
    300ml Vanille-Joghurt
    300ml Sonnenblumenöl
    450g Mehl
    1 Pck. Backpulver


    Zubereitung Teig:

    1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform mit Backpapier auslegen.
    2. Eier und Zucker schaumig schlagen
    3. Abwechselnd den Joghurt und das Öl unter die Masse rühren.
    4. Mehl und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die Masse rühren.
    5. Teig in die Springform füllen und ca. 40-45 Minuten backen. Immer mal wieder die Stäbchenprobe machen.

    Zutaten Ganache:

    200ml Sahne
    300g Zartbitterschokolade


    Zubereitung Ganache:

    1. Schokolade klein hacken bzw. in kleine Rippchen brechen.
    2. Sahne kurz in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und gehackte Schokolade hinzugeben.
    3. Nach etwa 5 Minuten alles gut verrühren, abdecken und kühl stellen, aber am besten nicht in den Kühlschrank, sondern in einen kühlen Raum (z.B. Keller oä).


    Zubereitung Torte:

    Nun geht's an die eigentliche Torte. Ich habe mir Bilder der Kamera ausgedruckt (Ansicht von oben, vorne, hinten und seitlich). So kann ich die Modellierungen jeder beliebigen Seite originalgetreu nachmodellieren und vergesse keinen Knopf oder andere wichtige Details.
    Ihr löst den Kuchen aus der Springform und schneiden ihn zweimal durch, sodass ihr einen breiten "Balken" aus der Mitte erhaltet. Diesen schneidet Ihr euch anhand der Ausdrucke zu. Ich habe an den Seiten etwas abgeschnitten, und habe die Wölbungen etc. mit draufgesetzt bzw. rausgeschnitten.
    Aus dem Kuchenrest habe ich mir Kreise mit Dessertdingen ausgestochen, die das Objektiv darstellen sollen.


    Nun habe ich alles mit Ganache eingestrichen - Kamera und Objektiv jeweils einzeln und dann ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.



    Danach habe ich alles erneut (ordentlich und glatt) mit Ganache eingestrichen, damit man hinterher im Fondant keine Dellen durchblinzeln sieht. Und wieder ca. 30 Minuten kühlen.
    Jetzt kommt schwarzer Fondant ins Spiel. Diesen knetet Ihr zunächst sorgfältig durch, das kann mehrere Minuten dauern. Ich habe übrigens 500g genommen, konnte aber viel wegschneiden, sodass ich nicht alles benötigte.

    Nach dem Durchkneten deckt Ihr den Kamera-Body und das Objektiv wieder einzeln ein. Dann habe ich beide Teile mit vielen kleinen Details (Knöpfe, Display, Einstellungs-Rad, Auslöser, Aufschriften etc.) versehen und ganz zum Schluss das Objektiv mit Hilfe von ganz wenig Wasser an den Kamera-Body angeklebt. Die weißen Aufschriften habe ich mit weißer Pastenfarbe und einem ganz feinen Pinsel aufgetragen. Die dem Original entsprechenden silbernen Metallknöpfe habe ich zunächst aus schwarzem Fondant hergestellt und dann mit silberner Puderfarbe abgepudert, das ging wirklich sehr gut.
    Und dann war ich eigentlich schon fertig.
    Jetzt stellt Ihr die Torte einfach bis zum Servieren in den Kühlschrank.





    Tipps & Tricks:

    • Wenn der Kuchen beim Backen bereits eine braune Oberfläche hat, aber noch gar nicht durchgebacken ist, dann decke ich ihn immer mit Alufolie ab und backe ihn so weiter.
    • Die Pastenfarbe könnt Ihr euch mit einem Tropfen Alkohol bzw. Wasser etwas flüssiger machen, damit Ihr damit auf der Torte malen könnt. Da der Alkohol schnell verfliegt, trocknet diese Variante schneller als die mit Wasser.
    • Falls Ihr auch Metallknöpfe an eurer Original-Kamera habt, dann nehmt dafür weißen statt schwarzen Fondant und malt diesen dann mit silberner Puderfarbe an, das wird dann noch etwas heller.




    Viel Spaß beim Nachmachen!

    Eure Steffi





    Montag, 25. Juli 2016

    Babybett-Torte

    Hallo meine Lieben,

    eine neue Torten-Anleitung steht an :)
    Diesmal eine aufwendigere Torte, die sich aber totaaaaal gelohnt hat.
    In meiner Schwangerschaft 2014 wurde ich von meiner lieben Freundin Melly und anderen lieben Menschen mit einer tollen Babyparty überrascht, worüber ich mich heute immer noch freue. Nach einiger Zeit erfuhr ich, dass auch Melly ein Baby erwartete und was liegt da näher als mich für meine Babyparty zu revanchieren?! Gedacht, getan. Ich habe dann mit ihrer Schwester und anderen Freunden und Verwandten eine Babyparty für sie organisiert, für die ich natürlich die Torte sponsern wollte; denn niemand futtert mehr meiner Torten als Melly ;) Und genau vor einem Jahr war es dann endlich soweit.
    Rausgekommen ist dieses süße Babybett:



    Zutaten Kuchenböden (diesen Teig müsst Ihr 3x zubereiten):

    3 Eier
    1 Prise Salz
    100g Zucker
    1 Pck. Vanillinzucker
    50g Mehl
    65g Speisestärke
    1 Pck. Backpulver
    Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe)
    1 Btl. Zitronenschale (zB. Dr. Oetker)

    Zubereitung Kuchenböden (3x):

    1. Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Reckeckigen Backrahmen (ca. 26x20cm) mit Backpapier auslegen und auf ein Backblech stellen.
    2. Eier, Salz, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren, dies kann einige Minuten dauern. Hier kann man auch schon die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Ich habe mehr bzw weniger Farbe hinzugegeben, damit ein Ombré-Look entsteht.
    3. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und über die Eiermasse sieben. Zitronenschale hinzufügen und alles kurz unterheben.
    4. Teig in den vorbereiteten Backrahmen füllen und ca 25 Minuten backen, Stäbchenprobe machen! Boden abkühlen lassen und aus dem Rahmen lösen.

    Zutaten Ganache:

    300ml Sachlagsahne
    300g Kinderschokolade
    150g Vollmilchschokolade

    Zubereitung Ganache:

    1. Schokoalde in Rippchen brechen oder klein hacken.
    2. Schlagsahne aufkochen und über die Schokolade gießen, kurz stehen lassen.
    3. Nach ca 5 Minuten umrühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist und sich alles gut verbunden hat.
    4. Abgedeckt bei Zimmertemperatur auskühlen lassen, am besten über Nacht.

    Zubereitung Torte:

    1. Untersten (bei mir der hellste) Boden auf eine Tortenplatte legen und ringsherum Backpapierstreifen unter den Boden legen, damit die Tortenplatte sauber bleibt.
    2. Den Backrahmen wieder um den Boden stellen und einen guten Klecks der Ganache auf den Tortenboden geben und verteilen. Sollte die Ganache zu fest sein, mit viel Geduld, wenig Watt und immer wieder wenigen Sekunden in der Mikrowelle leicht erwärmen, zwischendurch immer wieder umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    3. Zweiten Tortenboden oben drauflegen und wieder einen guten Klecks Ganache darauf verteilen.
    4. Dritten Boden oben drauflegen und eben einen guten Klecks Ganache darauf verteilen.
    5. Für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
    6. Danach Backrahmen entfernen und die gesamte Torte mit Ganache einstreichen. Wieder 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Evtl. ein zweites Mal mit Ganache einstreichen, kühlen.
    7. Mit Fondant überziehen und dekorieren.


    Dekoration:

    • Ich habe die Bettgitter sowie Kopf- und Fußende einige Tage zuvor aus Blütenpaste hergestellt, damit sie gut durchtrocknen konnten. Hierfür hatte ich keine richtige Vorlage, sondern habe sie anhand der Größe meiner geplanten Torte zugeschnitten. Rollt sie nicht zu dünn aus, damit Ihr noch etwas Stabilität beim anbringen habt; meine Bettgitter waren
    • Ebenso habe ich ein-zwei Tage zuvor die anderen Dekoelemente (Schuhe, Spielzeug, "Baby"-Girlande) aus Modellierfondant (1 Teil Fondant & 1 Teil Blütenpaste) hergestellt, damit auch diese antrocknen konnten.
    • Außerdem habe ich die Tortenplatte mit Fondant überzogen und mit Hilfe einer Strukturrolle ein Muste eingeprägt, quasi wie ein Teppich, und dann erst den ersten Tortenboden nach o.g. Anleitung daraufgelegt.
    • Nach dem Eindecken der Torte habe ich einen kleinen Rüschen-Rand entlang der Torte angebracht, eine kleine Sternchen-Decke auf's Bett gelegt und dann die Bettteile mit etwas Ganache drangeklebt. Das war leider ziemlich kniffli und benötigt etwas Feingefühl.
    • Die Eckpfeiler habe ich dann aus Modellierfondant gerollt, mit Zuckerkleber an den Ecken befestigt und eine Kugel oben draufgeklebt.
    • Für die Baby-Girlande habe ich ein paar Schleifen mit Hilfe einer Silikonform modelliert.
    • Die vorbereiteten Dekoelemente habe ich vor dem Bett trapiert und noch mit etwas gelbem Zuckerguss "Melly's Babyparty" auf den Teppich geschrieben.






    Eure Steffi






    Montag, 18. Juli 2016

    Raupe-Nimmersatt-Torte

    Hallo meine Lieben,

    heute gibt es wieder eine Kindertorte für Euch. Unser Sohn wurde im vergangenen August 1 Jahr als und dafür habe ich mir überlegt, dass ich das Kuchenbuffet zum Thema "Die kleine Raupe Nimmersatt" anpasse. Er hat zur Taufe das Buch bekommen und ich mag die Geschichte auch sehr, deshalb habe ich das einfach verbunden und habe mich dazu entschlossen, eine Raupe Nimmersatt-Torte zu backen. Dazu gab es auch passende Kekse und eine selbstgebastelte Geburtstagsgirlande.
    Aber nun zur kunterbunten Raupentorte :)
    Ich habe die Böden der Torte in verschieden Grüntönen für den Raupenkörper eingefärbt und für den Kopf habe ich einen Boden in rot eingefärbt.


    Zutaten Kuchenböden (dieses Rezept müsst Ihr 4x zubereiten):

    3 Eier
    100g Zucker
    1 Pck. Vanillinzucker
    50g Mehl
    50g Speisestärke
    1 TL Backpulver
    1 Pck. Zitronenschale (zB. Dr. Oetker)
    Lebensmittelfarbe (grün und rot, am besten Pastenfarbe)

    Zubereitung Kuchenböden:

    1. Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 26er-Springform mit Backpapier auslegen, nicht fetten.
    2. Eier, Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen. Dies kann einige Minuten dauern.
    3. Hier könnt Ihr nun die Lebensmittelfarbe hinzugeben. Für die unterschiedelichen Farbgebungen der grünen Böden habe ich mehr oder weniger Farbe je Boden hinzugegeben.
    4. Mehl, Speisestärke und Backpulver über die Eimasse sieben und kurz unterheben.
    5. Teig in die vorbereitete Springform geben und ca. 20-25 Minuten backen, Stäbchenprobe machen!
    6. Abkühlen lassen, Boden aus der Form lösen und 3 weitere Böden zubereiten.

    Zutaten Ganache (diese müsst Ihr nur 1x zubereiten):

    600g weiße Schokolade
    200ml Schlagsahne

    Zubereitung Ganache:

    1. Schokolade in Rippchen brechen oder klein hacken.
    2. Schlagsahne aufkochen und über die Schokolade gießen.
    3. 5 Minuten stehenlassen, dann durchrühren, bis die Schokolade komplett geschmolzen und alles gut verbunden ist.
    4. Über Nacht bei Zimmertemperatur abgedeckt abkühlen lassen.

    Zubereitung Torte:

    1. Den untersten Tortenboden auf eine Tortenplatte geben und ringsherum Backpapierstreifen unter die Torte legen, damit die Tortenplatte sauber bleibt.
    2. Einen Tortenring um den Boden stellen und einen Klecks Ganache auf den Boden geben und verteilen. Sollte die Ganache zu fest zum Streichen sein, dann kann man sie mit viel Geduld ganz vorsichtig in kurzen Intervallen in der Mikrowelle erwärmen; immer wieder durchrühren.
    3. Den zweiten Boden oben drauflegen, wieder einen Klecks Ganache darauf verteilen, bis alle Böden verarbeitet sind. 
    4. Torte mit Tortenring mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
    5. Danach Tortenring entfernen, die gesamte Torte mit Ganache einstreichen und wieder für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
    6. Danach die Torte mit Fondant eindecken und dekorieren. Ich habe aus Modelierfondant (1 Teil Fondant & 1 Teil Blütenpaste) eine Sonne und eine kleine Raupe modelliert und mit Holzspießen versehen, damit ich die Modellierungen in die Torte stecken konnte. Außerdem habe ich noch viele kleine bunte Kreise und den Namen aus Fondant ausgestochen und mit Zuckerkleber auf die Torte geklebt.
    7. Bis zum Servieren am besten im Kühlschrank lagern.



    Eure Steffi






    Montag, 11. Juli 2016

    Raupe Nimmersatt-Kekse

    Hallo meine Lieben,

    heute gibt es wieder eine Keks-Anleitung für Euch. Wie einige von Euch wissen, haben wir im August den ersten Geburtstag unseres Sohnes gefeiert und obwohl ich eigentlich gar kein Fan von Motto-Parties bin, habe ich mir für's Backen doch ein Thema überlegt. Da Jonas zur Taufe das Buch und eine kleine Holzraupe von "der kleinen Raupe Nimmersatt" geschenkt bekommen hat, dachte ich mir, kann man dort anknüpfen. Und so entstand die Idee zu diesen süßen durchgefutterten Keksen.
    Aber nicht nur diese habe ich gebacken; es gab auch eine kunterbunte Raupe Nimmersatt-Torte und sogar eine Geburtstagsgirlande habe ich gebastelt.



    Zutaten Keksteig:

    250g Butter
    250g Zucker
    2 Eier
    2TL Vanilleextrakt (oder Vanilleschote etc)
    500g Weizenmehl

    Ausstecher rechteckig
    Ausstecker rund, klein
    Ausstecher rund, groß

    Zubereitung Keksteig:

    1. Butter und Zucker schaumig rühren.
    2. Eier und Vanilleextrakt verquirlen und unter die Buttermasse rühren.
    3. Mehl unter die Buttermasse kneten. In Klarsichtfolie einwickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank erkalten lassen.
    4. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (ca 165°C Umluft) vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
    5. Kekseteig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und Rechtecke ausstechen.
    6. Dann stecht Ihr ein kleines Loch aus, durch das sich die Raupe durchgefressen hat. Ich habe noch einige große Kreise zusätzlich ausgestochen.
    7. Kekse auf das vorbereitete Backblech legen und ca 10-15 Minuten backen. Aus dem Backofen holen und erkalten lassen.


    Zutaten Dekoration:

    250 g Puderzucker
    einige Spritzer Zitronensaft
    verschiedene Lebensmittelfarben (hier: grün, gelb, orange, rot, dunkelblau, schwarz)
    einige Spritzbeutel & kleine Lochtüllen

    Fondant für die großen Kreis-Kekse (rot und grün)

    Zubereitung Dekoration:

    1. Nach und nach etwas Zitronensaft unter den Puderzucker rühren. Davon gebt Ihr so viel hinzu, bis Ihr eine spritzfähige Konsistenz erhaltet. Für die Konturen sollte der Guss etwas fester sein. Für die Innenflächen könnt Ihr ihn dann noch minimal flüssiger machen.
    2. Den Guss in so viele Portionen aufteilen, wie Ihr Farben benötigt. Bedenkt, dass Ihr auch weiß für den Untergrund benötigt.
    3. Guss einfärben und in einen Spritzbeutel mit Tülle füllen.
    4. Ich habe zunächst die eckigen Kekse mit weißem Guss umrandet und dann mit etwas flüssigerem weißen Guss "ausgemalt". Diese dann zum Trocknen zur Seite legen.
    5. Nach dem Trocknen malt Ihr Euch die Umrandungen in der jeweiligen Farbe für's jeweilige Obst und malt diese dann ebenfalls wieder aus, evtl malt Ihr oben noch einen Stiel dran und lasst die Kekse wieder trocknen.
    6. Nach dem VOLLSTÄNDIGEN Trocknen, könnt Ihr sie eine Weile zB. in luftdichten Gläsern aufbewahren.
    7. Für die großen Kekskreise habe ich mir grünen Fondant in verschiedenen Tönen zusammengeknetet und mit dem runden Keksausstecher gleichgroße Kreise ausgestochen, ebenfalls mit rotem Fondant.
    8. Dann die Kekse etwas mit übrigem Zuckerguss betreichen und die Fondantkreise daraufkleben, trocknen lassen und ebenfalls luftdicht ausfbewahren.


    Eure Steffi






    Montag, 4. Juli 2016

    Quarkauflauf mit Kirschen


    Hallo Ihr Lieben,

    ein neues Rezept steht an.
    Sobald der Sommer in Deutschland losgeht, suche ich immer wieder nach neuen Rezepten, die zum einen schnell gehen, aber auch zum anderen weder die Küche noch den Körper aufheizen. Also am besten schnelle Rezepte aus dem Kühlschrank. So war es schon früher zu Hause. Sobald sich das Wetter dauerhaft auf Höchsttemperaturen umstellte, gab es Salate, kalte am Vortag zubereitete Schnitzel, Grießsuppe usw. Aber auch Quarkauflauf gab es hin und wieder - und genau diesen möchte ich Euch heute präsentieren. Man kann ihn am Tag vorher zubereiten und am nächsten Tag gekühlt genießen, man kann ihn aber auch heiß direkt aus dem Backofen gebießen.





    Zutaten Kirschsauce:


    4 Eier
    1 Prise Salz
    180g Zucker
    80g Butter
    1 TL Vanillearoma
    80g Weichweizengrieß
    1 Pck. Backpulver
    750g Magerquark


    Zubereitung Kirschsauce:

    1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    2. Eier trennen und Eiweiß mit dem Salz zu sehr steifem Eischnee schlagen. Beiseite stellen.
    3. Butter und Zucker schaumig schlagen, nach und nach Eigelbe und Vanillearoma dazugeben.
    4. Quark hinzufügen und dann Grieß und Backpulver unterrühren.
    5. Eischnee vorsichtig mit dem Schneebesen oder Teigschaber unterheben, in eine gefettete Auflaufform füllen und ca. 50-60 Minuten backen. Die Backzeit hängt von Eurem Backofen ab, deshalb behaltet den Auflauf ab 45 Minuten Backzeit im Auge.


    Zutaten Kirschsauce:

    2 Gläser Schattenmorellen
    3 EL Speisestärke
    Zucker nach Belieben

    Zubereitung Kirschsauce:

    1. Schattenmorellen mit dem Saft und dem Zucker in einen Topf geben und erhitzen.
    2. Kurz bevor die Kirschen kochen, gebt Ihr die Speisestärkezum Andicken hinzu und lasst alles gut aufkochen. 
    3. Je nachdem wie dick Ihr die Sauce haben wollt, gebt Ihr nach und nach die Speisestärke hinzu.

    Nun könnt Ihr den noch warmen oder am nächsten Tag durchgekühlten Quarkauflauf in Stücke schneiden und mit der Kirschsauce anrichten.
    Lasst es Euch schmecken...

    Ich liebe dieses Gericht!

    Eure Steffi