Samstag, 25. März 2017

Brownie-Cookies

Hallo meine Lieben,

ein neues Cookie-Rezept steht in den Startlöchern...
Diese Cookies haben es mir besonders wegen ihrer Optik angetan. Sie sehen aus wie kleine Mini-Brote, die vor dem Backen mit Mehl bedeckt wurden und bei Backen dann schön aufgegangen sind.
Aber dem ist nicht so.
Diese Cookies sind kleine knusprige Brownies, die nicht nur süß aussehen, sondern auch noch verdammt lecker schmecken.


Zutaten:

85g Backkakao
180g Zucker
180g brauner Zucker
150g Butter (Zimmertemperatur)
4 Eier (Zimmertemperatur)
2 TL Vanilleextrakt o.ä.
250g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Puderzucker zum Wälzen
Alle Zutaten können natürlich auch gegen laktosefreie Produkte ausgetauscht werden!

Zubereitung:

  1. Kakao, Zucker, brauner Zucker und Butter cremig rühren.
  2. Nach und nach die Eier unterrühren
  3. Mehl, Backpulver und Salz vermischen, unter den Teig heben und dann ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Aus dem gekühlten Teig Walnussgroße Kugeln formen und in dem Puderzucker wälzen.
  6. Diese Kugeln mit etwas Abstand auf's Backblech legen und etwa 12-15 Minuten backen.
  7. Etwa 2 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, danach das Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und dort komplett auskühlen lassen.








Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Steffi







Samstag, 18. März 2017

Tutorial: Weinblätter aus Modellierfondant

Hallo meine Lieben,

heute habe ich mal wieder ein kleines Tutorial zum Thema Modellieren für Euch.
Im September 2015 habe ich ja zur Hochzeit meiner Cousine zwei Weinfässer als Hochzeitstorte zubereitet. Dafür war ich lange auf der Suche nach Weinblatt-Ausstechern - leider ohne Erfolg.
Mittlerweile hat die Inhaberin vom Backusilius in Berlin auch nach solchen Ausstechern recherchiert und wurde wohl auch fündig. Leider zu spät für mich.
Ich habe mir dann etwas einfallen lassen, wie ich doch noch zu meinen Weinblättern komme... Da hätte ich auch gleich drauf kommen können. Ich habe mir echte Weinblätter in verschiedenen Größen besorgt und diese zunächst trocknen lassen bzw. gepresst. Wie ich die Blätter dann hergestellt habe, seht Ihr auf den folgenden Fotos, die hoffentlich selbsterklärend sind. Ich habe Euch in die Bildunterschrift aber noch mal Erläuterungen dazugeschrieben :)





Zunächst habe ich Blütenpaste (bzw. Fondant mit CMC verknetet) grün eingefärbt und diese dann so groß ausgerollt, wie das Blatt werden sollte. Dabei müsst Ihr darauf achten, dass Ihr nicht zu dünn ausrollt, da dann noch ein stabiler, etwas dickerer Blumendraht als Stiel hineingesteckt werden muss.


Nun kommt der kompliziertere Teil...
Nun habe ich das Weinblatt auf die Blütenpaste gelegt und gut angedrückt, sodass die Blattadern auf die Blütenpaste gedruckt wurden. Dann muss das Blatt ausgeschnitten werden, dies ist etwas fummelig, aber es geht. Ihr könnt es mit viel Geduld mit einem spitzen Messer machen oder Ihr nehmt Euch wie ich eine Tülle in Tropfenform und mit der Spitze stecht Ihr dann quasi kleine Zacken raus, da das Blatt einen gezackten Rand hat.


Da ich einen plastischen 3D-Effekt haben wollte, habe ich unter einige Stellen der Blätter eingerolltes Küchenkrepp gelegt. So entsteht eine Wölbung und das Blatt sieht echter aus. Diese könnt Ihr dann bis zur weiteren Bearbeitung so liegen und komplett durchtrocknen lassen.  


Nur plastisch reichte mir aber nicht. Ich wollte noch Farbe mit reinbringen. Also habe ich die getrockneten Blätter auf Küchenkrepp gelegt und mit Puderfarbe bepinselt. Nehmt hierbei nicht zu viel Farbe auf den Pinsel, da Ihr sie schlecht bis gar nicht mehr von den Blättern abwischen könnt. Nachnehmen kann man immer noch :) Am besten gebt Ihr Euch ein wenig Puder auf das Küchenkrepp und tupft dann dort mit dem Pinsel immer wieder hinein.
Ich habe mir mal bei Squires Kitchen Puderfarben bestellt, mit denen ich sehr zufrieden bin.
Für die Blätter habe ich die hier abgebildeten Farben benutzt.

So sehen die Weinblätter in Nahaufnahme aus...


...und so im Ganzen. Ich war sehr zufrieden und das Brautpaar scheinbar auch :)


Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Steffi



Samstag, 11. März 2017

Kokos-Schoki-Cookies

Hallo meine Lieben,

heute gibt es schon wieder ein neues Cookie-Rezept für Euch. Ich bin wohl im Cookie-Backwahn ;)
Heute habe ich für Euch Cookies mit Kokosraspeln und Schokostückchen. Diese habe ich vor einiger Zeit für meine Kollegen mit ins Büro genommen und viel Lob bekommen. Und das Glas war ratzfatz leergefuttert - wenn das mal kein gutes Zeichen ist...


Zutaten ca. 20 Stück:

150g Butter, Zimmertemperatur
100g Zucker
100g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Ei, Zimmertemperatur
200g Mehl
1 TL Backpulver
200g Zartbitterschokolade (z.B. Tafeln aus dem Süßwarenregal)
100g Kokosraspel
Alle Zutaten könnt Ihr natürlich gegen laktosefreie Produkte austauschen!

Zubereitung:

  1. Butter, Salz und beide Zuckersorten schaumig verrühren.
  2. Das Ei kurz mit unterrühren.
  3. Mehl und Backpulver vermischen und unter die Buttermasse rühren bzw. kneten.
  4. Schokolade hacken und mit den Kokosraspeln kurz unter den Teig arbeiten.
  5. Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
  6. Backofen vorheizen: 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze, Backpapier auf ein Backblech legen.
  7. Anschließend 9 Teigkugeln (das geht am besten mit zwei Teelöffeln) auf das Backblech geben und leicht plattdrücken. 
  8. Ca. 12-15 Minuten backen.
  9. Nach dem Backen das Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und dort auskühlen lassen.


Tipps & Tricks:

  • Ihr könnt die Cookies auch mit anderen Zutaten zubereiten und dekorieren.
  • In einer Keksdose verschlossen halten sie sich einige Zeit - falls sie so lange überleben ;)



Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Steffi




Samstag, 4. März 2017

Kekse zur Taufe

Hallo meine Lieben,

es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass wir unseren Sohn taufen ließen, aber die Kekse dazu bin ich Euch immer noch schuldig, glaube ich...
Wer also demnächst ebenfalls sein Kind taufen lässt und noch auf der Suche nach einem Giveaway für die vielen Gäste ist, der könnte hier heute auf seine kosten kommen.
Wer ein Kuchenbuffet plant, kann diese süßen persönlichen kekse natürlich auch wunderbar mit auf die Kaffeetafel stellen; hier greifen sicher viele mal zu!
Aber auch, wer vielleicht zu einer Taufe eingeladen ist, kann dem Täufling ein paar selbstgebackene Kekse mitbringen - Kekse liebt doch jedes Kind :)


Zutaten:

125 g Butter
125 g Zucker
1 EL Vanillearoma oder 1 Pck. Vanillinzucker
1 Ei
250 g Mehl


Zubereitung:

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter und Zucker schaumig rühren.
  3. Ei und Vanillearoma vermischen und mit einrühren. 
  4. Mehl sieben und in die Masse kneten; evtl. mit den Händen verkneten. 
  5. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren. 
  6. Den kühlen Teig noch mal kurz durchkneten. 
  7. Teig ausrollen, ausstechen (in diesem Fall 5cm-Kreise) und ca. 10-12 Minuten backen. 
  8. Auskühlen lassen und dekorieren.

 

Dekorieren:

200g Puderzucker
Zitronensaft
Spritzbeutel
Lochtülle (Gr. 2)

Ich habe mich bei dem Design für den traditionellen Fisch entschieden. Ich finde, der gehört einfach zur Taufe dazu. Die Farben habe ich an die vielen Dinge wie Einladungskarte, Torte, Deko etc. angepasst.

Zunächst müsst Ihr den Puderzucker mit ein paar Tropfen Zitronensaft vermengen. Hierbei ist es wichtig, auf die Konsistenz zu achten, denn die Glasur darf nicht zu flüssig sein, da sie sonst vom Keks läuft; aber eben auch nicht zu fest, da das Aufspritzen sonst nicht mehr funktioniert. Am besten wäre es, wenn Ihr zwei Konsistenzen herstellt - eine festere für den Rand und eine flüssigere zum Ausmalen.
Ich habe mir die Glasur in zwei Teile geteilt, da ich einen Teil in blau einfärben wollte.
Dann habe ich meine runden Kekse nach und nach mit den beiden Farben "grundiert" und somit einen Untergrund geschaffen. nun müssen die Kekse erst mal komplett durchtrocknen, das kann einige Stunden dauern. Ich habe sie einfach über Nacht trocknen lassen.

Im nächsten Schritt habe ich mit der jeweils anderen Farbe einen Fisch auf die Kekse gemalt und wieder trocknen lassen - diesmal ging das aber schneller, da die Fläche nicht so groß war.


Einige Kekse habe ich sogar personalisiert, indem ich das Bild von der Einladungskarte in benötigter Größe auf essbarem Fondant drucken ließ. Man soll eigentlich keinen wasserhaltigen Kleber für Fondant benutzen, aber ich habe es dennoch mit dem übriggebliebenen Zuckerguss von den anderen Keksen probiert. Wenn man den Guss ganz dünn mit einem Pinsel auf die Kekse streicht, dann funktioniert das trotzdem ganz gut, ohne dass sich der Fondant auflöst.

Und dann habe ich die Kekse in kleine durchsichtige Beutel verpackt, mit einem Danke-Aufkleber versehen und als kleines Give-Away mitgegeben.







Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Steffi






Samstag, 25. Februar 2017

Kinderschokolade-Cookies

Hallo ihr Lieben,

wieder einmal gibt es ein leckeres Cookie-Rezept. Ich liiiiiiebe Kinderschokolade und warum nicht auch mal welche in einen Cookie einbacken? Gedacht, getan - und hier seht Ihr nun mein Ergebnis. Mir hat es fantastisch geschmeckt und ich werde sie definitiv öfter backen. Meinen Gästen haben sie ebenso gemundet.
Die Angabe von 150g Kinderschokolade könnt ihr natürlich eurem Geschmack anpassen und mehr oder weniger nehmen. Ich könnte da mindestens das 5fache reinhauen, aber dann wäre es irgendwann kein Cookie mehr, sondern nur noch ein Schokohaufen, der wahrscheinlich auch gar nicht mehr fest wird...


Zutaten:

200g Butter, Zimmertemperatur
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier, Zimmertemperatur
400g Mehl
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
150g Kinderschokolade

 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen; Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen und beiseite stellen.
  3. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren.
  4. Mehlmischung gründlich und die Buttermasse rühren.
  5. Kinderschokolade kleinhacken und kurz unterheben.
  6. Teig teelöffelweise auf's vorbereitete Backblech im Abstand von etwa 3cm geben.
  7. Cookies etwa 15 Minuten backen, abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren.



 

Eure Steffi

Samstag, 18. Februar 2017

Apfel-Blätterteigtaschen

Hallo meine Lieben,

heute gibt's ein simples Rezept, dass jeder ganz schnell und einfach nachmachen kann.
Es gibt mit Apfel gefüllte Blätterteigtaschen. Einfacher geht es wirklich nicht. und das Gute daran ist ja, dass man sie vorbereiten und dann kalt verspeisen kann; aber auch spontaner Besuch muss nicht lange warten, denn wir essen sie auch gerne mal warm.




Zutaten:

1 Pck. TK-Blätterteig, rechteckig
4 Äpfel
3 EL Speisestärke
Zimt, nach Geschmack
1 Ei, verquirlt
200g Puderzucker
Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Backofen vorheizen: 180°C Ober-/Unterhitze, Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Zunächst legt Ihr die Blätterteigplatten auf Eure Arbeitsfläche und lasst sie ein wenig antauen.
  3. Als nächstes schneidet Ihr die Äpfel in kleine Stückchen und vermengt diese mit der Speisestärke.
  4. Nun schneidet Ihr die angetauten Blätterteige in der Mitte durch und rollt sie nur ein bisschen dünner aus, aber nur ein bisschen.
  5. Die Apfelstücken werden nun so darauf verteilt, dass man die Teige noch gut zusammenklappen kann. Bei mir war das jeweils ca. ein guter EL voll. Wer mag, kann hier noch Zimt drüberstreuen.
  6. Jetzt müsst Ihr die vier Ecken jeweils bis zur Mitte umklappen. Falls diese zu trocken sind, könnt Ihr sie etwas mit dem verquirlten Ei bestreichen und die Spitzen nun aufeinanderkleben.
  7. Dann legt Ihr die Taschen mit etwas abstand auf das Backblech und backt sie je nach gewünschtem Bräununggrad; meine waren etwa 20 Minuten im Backofen.
  8. Nach dem Backen Puderzucker mit etwas Zitronensaft anrühren und über die noch warmen Apfeltaschen gießen. Fertig!






Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Steffi






Samstag, 11. Februar 2017

Marshmallow-Cookies

Hallo meine Lieben,

ein neues Cookie-Rezept wartet auf Euch... Schon seit längerer Zeit wollte ich mal Cookies mit Marshmallows machen, da sie mich von überall immer wieder anlächeln.
Naja, was soll ich sagen?! Lecker sind sie, aber leider sind die Marshmallows so sehr zerlaufen, das sie einfach nur noch kleine geschmolzene klebrige Zuckerkleckse in einem Keks waren. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal andere Marshmallows ausprobieren...


Zutaten ca. 20 Stück:

150g Butter, Zimmertemperatur
100g Zucker
100g brauner Zucker
1 Prise Salz
1 Ei, Zimmertemperatur
200g Mehl
1 TL Backpulver
80g Mini-Marshmallows

Zubereitung:

  1. Butter, Salz und beide Zuckersorten schaumig verrühren.
  2. Das Ei kurz mit unterrühren.
  3. Mehl und Backpulver vermischen und unter die Buttermasse rühren bzw. kneten.
  4. 70g der Marshmallows ganz kurz unter den Teig arbeiten, den Rest zur Seite stellen.
  5. Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.
  6. Backofen vorheizen: 160°C Umluft oder 180°C Ober-/Unterhitze, Backpapier auf ein Backblech legen.
  7. Anschließend 9 Teigkugeln (das geht am besten mit zwei Teelöffeln) auf das Backblech geben, leicht plattdrücken und die restlichen Marshmallows auf den Cookies verteilen. 
  8. Ca. 12-15 Minuten backen.
  9. Nach dem Backen das Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und dort auskühlen lassen.

Tipps & Tricks:

  • Ihr könnt die Cookies auch mit anderen Zutaten zubereiten und dekorieren.
  • In einer Keksdose verschlossen halten sie sich einige Zeit - falls sie so lange überleben ;)




Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Steffi





Samstag, 4. Februar 2017

Kekse mit Eiweißspritzglasur


Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder ein leckeres Rezept für Euch...
Ich dachte mir, dass es doch langweilig ist, wenn man immer nur in der Weihnachtszeit Kekse anbietet, wo es doch so wunderschöne nichtweihnachtliche Keksausstecher gibt. Da ich einige davon besitze, habe ich mir überlegt, dass ich Euch davon einfach mal was zeige.



Hier kommt erst mal das Rezept für die Kekse:

Zutaten:

125 g Butter
125 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Pck. Zitronenzucker
1 Ei
250 g Mehl

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker, Vanillinzucker und Zitronenzucker schaumig rühren.
  2. Ei mit einrühren.
  3. Mehl sieben und in die Masse kneten; evtl. mit den Händen kneten.
  4. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren.
  5. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Kühlen Teig noch mal kurz durchkneten.
  7. Teig ausrollen, ausstecken und ca. 12-15 Minuten backen.
  8. Auskühlen lassen und dekorieren.

Nun müssen die Kekse noch dekoriert werden. Hier habe ich mich für Eiweißspritzglasur entschieden, weil ich das schon so oft gesehen habe und nun selbst auch einmal ausprobieren wollte. Eiweißspritzglasur ist eine Puderzucker-Eiweiß-Masse, dessen Konsistenz man, je nach Zugabe von festen oder flüssigen Zutaten, selbst bestimmen kann. 


Hier zunächst einmal das Rezept für die Eiweißspritzglasur:

Zutaten:

1 frisches Eiweiß
1 Pck. Zitronenzucker
200-250g Puderzucker
evtl. Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

  1. Eiweiß und Zitronenzucker kurz auf höchster Stufe verrühren.
  2. Puderzucker sieben und während des Schlagens nach und nach in das Eiweiß einrühren.
  3. Nach Belieben Lebensmittelfarbe einrühren.


Tipp:

Die Menge des einzurührenden Puderzuckers bestimmst du selbst.
Feste Konsistenz (z.B. für Linien): mehr Puderzucker.
Flüssige Konsistenz ( z.B. um Kekse "auszumalen"):  weniger Puderzucker.

Ich stelle mir immer erst eine festere Glasur her, fülle sie in einen Spritzbeutel mit einer Lochtülle der Größe 2 oder 3 (je nach Keksgröße) und spritze zunächst einen Rahmen auf den Keks. Danach mache ich die übrige Glasur etwas flüssiger, fülle sie wieder in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und male nun den Keks aus. Meist färbe ich mir die flüssigere Glasur in verschiedene Farben ein, damit die Kekse auch schon bunt werden.





Und nun wünsche ich viel Spaß bei der Herstellung solcher Kekse...

Eure Steffi






Samstag, 28. Januar 2017

Tipps für perfekte Cookies

Hallo meine Lieben,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Backen und Naschen von Cookies. Das ist gar nicht so einfach, das kann ich Euch sagen.. Die perfekten Cookies sind ja angeblich groß, platt, außen knusprig, innen weich. Ob ein Cookie jedoch perfekt ist oder nicht, liegt ja im Geschmack und den Anforderungen des Genießers.
Dementsprechend muss ich Euch leider sagen, dass ich keinen bestimmten Cookie als perfekt bezeichnen würde. An jeder Sorte, die ich bisher ausprobiert habe, gibt es etwas "Perfektes" und genau deshalb habe ich für Euch nicht DAS Rezept oder DIE Geheimzutat. Entscheidend ist, was Ihr persönlich mögt oder eure Beschenkten mögen.

Genau aus diesem Grund habe ich mir überlegt, dass ich Euch demnächst immer mal wieder ein Rezept meiner Lieblings-Cookies mache und Ihr könnt am Ende selbst entscheiden, welches Euer eigenes Lieblingsrezept wird.
Wenn alles läuft, wie es laufen soll, wird alle zwei Wochen samstags ein Cookie-Rezept online gehen.

Bevor es aber mit den Rezepten losgeht, starte ich mit einigen hilfreichen Tipps, die Ihr beim Backen von Cookies unbedingt beachten solltet. Es ist nicht entscheidend, dass Ihr euch 100% daran haltet, eure Kreationen werden auch ohne Leitfaden schmecken, aber es macht doch einiges einfacher und man kann den einen oder anderen kleinen ungewollten Fehler vermeiden.


Los geht's...

  • Butter sollte immer die erste Wahl vor Margarine oder Öl sein.
  • Butter sollte immer mindestens Raumtemperatur haben.
  • Wer aber möchte, dass die Cookies innen weich sind, der kann die Butter auch vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen und sie flüssig verwenden.
  • Eier sollten ebenfalls immer Raumtemperatur haben.
  • Zucker ist so eine Sache. Die Amerikaner backen mit braunem Zucker, die Deutschen tauschen einen Teil davon meistens gegen weißen Zucker. Ihr könnt aber auch einen Teil des Zuckers austauschen gegen Honig oder Ahornsirup. Oder Ihr bleibt komplett beim braunen Zucker...
  • Sollte Euer Cookie-Teig zu bröselig/trocken sein, dann gebt einen Schluck Milch oder Sahne hinzu.
  • Langes Rühren solltet Ihr vermeiden, da der Teig sonst zu zäh und die Cookies zu hart werden.
  • Schoki-Cookies könnt Ihr mit weißer Schoki, Vollmilch- oder Zartbitterschoki zubereiten. Hier kommt es darauf an, wie viel Süße Ihr vertragt. Je heller die Schoki - desto süßer.
  • Ihr seid in der Wahl Eurer sonstigen Zutaten relativ frei und könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen. Egal, ob getrocknete Früchte, Schokolade, Körner, Kokos, Nüsse etc.
  • Backt Ihr viele Bleche hintereinander, so achtet darauf, dass Ihr den rohen Teig immer auf ein komplett ausgekühltes Backblech gebt, da die Cookies sonst zu schnell backen könnten.
  • Für gleichgroße Cookies portioniert Ihr den Teig am besten mit einem Eisportionierer auf's Blech.
  • Denkt bitte an den Abstand zwischen den Cookies, da sie recht groß zerlaufen.
  • Die meisten Cookies werden ca. bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten gebacken.
  • Cookies sollten nicht zu lange im Backofen bleiben. Am besten holt Ihr sie dann raus, wenn Ihr denkt "2 Minuten können sie noch", denn dann sind sie innen weich, wie es die meisten lieben. Und auf dem heißen Backblech backen sie ja noch außerhalb des Ofens minimal nach.
  • Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich und zerbrechlich. Deshalb lasst sie bis zu 2 Minuten (möglichst nicht länger) auf dem Blech auskühlen und zieht dann das Backpapier oder die einzelnen Cookies mit einer Palette/Tortenheber auf ein Kuchengitter.
  • Lasst Ihr die Cookies nach dem Backen zu lange auf dem heißen Backblech liegen, so backen sie nach und werden dann auch zu hart.
  • Backen die Cookies zu lange, werden sie hart.
  • Sind Eure fertigen Cookies zu hart geworden, so könnt Ihr beim nächsten Mal 1-2 EL Flüssigkeit (vorzugsweise Milch) in den Teig geben.
  • Wenn die Cookies aus welchen Gründen auch immer zu hart geworden sind, dann bröselt sie doch einfach über Euer nächstes Dessert oder über ein leckeres Eis.
  • Aufbewahren könnt Ihr die fertigen Cookies in luftdichten Keksdosen oder modernen ebenso dichten Keksgläsern - falls Ihr sie nicht vorher schon wegfuttert...
  • Habt Ihr die Cookies ausversehen draußen liegen gelassen und nun sind sie hart? Dann soll angeblich ein Stück Brot helfen, das Ihr mit den Cookies in die Dose gebt.
  • Habt Ihr zu viel Teig gemacht, hält er sich roh etwa 3 Tage im Kühlschrank luftdicht verpackt.
  • Natürlich könnt Ihr den rohen Teig auch einfrieren, das habe ich mit stinknormalem Butterkeks-Teig auch schon oft gemacht - so hat man immer Teig im Vorrat, wenn man mal Lust auf's Backen hat, aber nicht erst den Teig anrühren möchte. Nur auftauen müsst Ihr ihn evtl. schon etwas eher (z.B. über Nacht im Kühlschrank).


So, nun steht dem erfolgreichen Cookies-Backen eigentlich nichts mehr im Wege.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und freue mich natürlich immer, wenn Ihr mir Eure Ergebnisse zeigt; Ihr könnt mich gerne bei Facebook (Steffi's Herzlinge) oder bei Instagram (steffis_herzlinge) verlinken

Eure Steffi


Samstag, 21. Januar 2017

Zimtröllchen

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es ein neues Rezept für den kleinen Appetit zwischendurch; knusprige Zimtröllchen. Da hier Zimt geschmacklich im Vordergrund steht, ist dies natürlich ein geeignetes Gebäck für die Weihnachtszeit. Aber Zimt geht doch immer, oder?!
Das Rezept habe ich vor ewig langer Zeit mal auf dem Blog (oder YouTube?) von Sally gefunden und vor ebenso ewigen Zeit ausprobiert. Da es uns allen sehr lecker schmeckte, muss ich das Rezept mit Euch teilen - besser spät als nie :)

Zutaten (ca. 30 Stück):

6 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Puderzucker
120 g Butter, zimmerwarm
150 g Mehl
2 TL Zimt
1 EL Sahne

(natürlich könnt Ihr auch alle Zutaten laktosefrei nutzen) 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit backpapier auslegen.
  2. Eiweiß mit dem Salz steifschlagen.
  3. 2-3 EL Puderzucker mit einrühren.
  4. Butter mit restlichem Puderzucker cremig rühren.
  5. Mehl mit Zimt verrühren und mit der Sahne in die Buttermasse rühren.
  6. Eischnee nach und nach unter die Buttermasse heben.
  7. Dann etwa 4 ovale Teigkleckse auf das Backpapier geben.
  8. Den Teig etwa 3-4 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Backofen veriieren, also immer mal ein Auge darauf haben. Werden sie zu dunkel, kann man sie nicht mehr aufrollen, da sie dann brüchig werden.
  9. Im heißen Zustand die Teigblätter auf ein Schaumsöllchen rollen und so auskühlen lassen. Wer keine Schaumröllchen besitzt - so wie ich - der kann auch andere runde Gegenstände besutzen. Ich habe mich für den Messerstiel entschieden.



Eischnee & Buttermasse zusammenführen







Guten Appetit!

Eure Steffi